Die Einführung eines neuen Produkts, von der Idee bis zum Verkaufsregal, erfordert sorgfältige Planung, fortschrittliches Design, strenges Qualitätsmanagement und eine stabile Lieferkette. Für Marken, die Glasverpackungen verwenden, sind Glasflaschenhersteller wichtige strategische Partner und nicht mehr nur Lieferanten. Dieser Bericht beschreibt ihre umfassende Unterstützung während des gesamten Produktlebenszyklus: strategische Ausrichtung, Design, Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, skalierbare Produktion und erfolgreicher Markteintritt.
1. Erste Kontaktaufnahme & Strategische Ausrichtung
Erfolgreiche Produkteinführungen, insbesondere mit einzigartigen Verpackungen, beginnen mit einer strategischen Abstimmung zwischen Marken und Glasflaschenherstellern. Dieser erste Schritt ist entscheidend, um die Kundenvision zu verstehen und in konkrete Verpackungsziele umzusetzen. Hersteller entwickeln sich von Anfang an zu strategischen Partnern.
Hersteller beginnen damit, die Produktkategorie, den Zielmarkt und die Markenvision des Kunden zu verstehen. Dies gewährleistet, dass die Verpackung den strategischen Zielen entspricht, praktische Bedürfnisse erfüllt, bei den Käufern Anklang findet und die Markenidentität stärkt. Beispiele hierfür sind die spezialisierten Designdienstleistungen von OI Glass für individuelle Verpackungen² und die Unterstützung von TCI Biotech bei der globalen Marktexpansion durch strategische Verpackungsausrichtung.
Zu den Kernleistungen gehören die Definition klarer Verpackungsziele, die funktionale Anforderungen (z. B. Produktschutz) sowie ästhetische und markenbezogene Aspekte berücksichtigen. Hersteller bieten zudem Marktanalysen an, die Daten zu Verbraucherpräferenzen, Wettbewerbsanalysen und neuen Trends nutzen, um die Attraktivität und Positionierung der Flaschen zu optimieren. Spekulativ erwägen einige Unternehmen den Einsatz KI-gestützter Trendanalysen zur Designoptimierung.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt. Hersteller erforschen den Einsatz von Recyclingglas, die Gewichtsreduzierung durch Gewichtsreduzierung und die Gestaltung von Produkten mit Fokus auf Recyclingfähigkeit. Beispiele hierfür sind der Schwerpunkt der Ardagh Group auf der unendlichen Recyclingfähigkeit von Glas und die Echovai-Technologie von Vetropack für Leichtbauflaschen.
Hersteller nutzen Workshops, Umfragen und Faktenanalysen zur Bedarfsermittlung. Sie bieten strategische Planungshilfen, um den Verpackungsansatz an Unternehmenszielen, Wertoptimierung, Lieferkettenleistung und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften auszurichten. „Innovationslabore für Verpackungen“ sind ein wachsender Trend und ermöglichen gemeinsame Ideenfindung, Brainstorming, Prototyping und Tests. Eine frühzeitige Zusammenarbeit ist entscheidend für die erfolgreiche Markteinführung.
2. Konstruktion, Entwicklung und Prototyping
Die Umsetzung von Ideen in greifbare Glasflaschen erfordert fortschrittliches Design, Ingenieurwesen und Prototyping. Hersteller nutzen moderne Technologien und Materialtechnologie, um präzise Verpackungsvorstellungen zu verstehen und optimale Form, Eigenschaften und Herstellbarkeit zu gewährleisten.
2.1. Fortschrittliche Design- und Prototyping-Technologien
Der Designprozess beginnt mit der Übersetzung von Konzepten in festgelegte Spezifikationen mithilfe von CAD- und Simulationssystemen, um Flaschenform, Gewicht und Abmessungen im Hinblick auf Ästhetik und Funktionalität zu optimieren.
- 3D-Druck für Glasflaschen: Der 3D-Druck hat die Prototypenfertigung revolutioniert und ermöglicht die gleichzeitige Gestaltung dreidimensionaler Formen und haptischer Effekte auf Flaschenoberflächen. Dies verbessert die Individualisierung und Markenpersonalisierung. Unternehmen wie Glassomer bieten Prototypen für kundenspezifische Glaskomponenten mithilfe lichthärtender Flüssigglasharze an und umgehen so aufwendige Formen. Der transparente SLA-3D-Druck erzeugt durch Nachbearbeitung transparente, glasähnliche Prototypen mit Farbanpassungsmöglichkeiten. Auch OI Glass nutzt den 3D-Druck für individuelle Designs. Trotz seiner Flexibilität kann der 3D-Druck kostspielig und zeitaufwendig sein und eignet sich nicht für alle Oberflächen.
- Virtuelle und erweiterte Realität (VR/AR): VR und AR visualisieren Glasflaschendesigns realistisch und ermöglichen so schnelle Iterationen. Mit dem Tool „Virtual Glass“ von Verallia können Kunden befüllte, etikettierte und verkapselte Behälter in virtuellen Umgebungen erstellen und visualisieren. AR steigert die Kundenbindung durch interaktive Verpackungen, die Produktinformationen bereitstellen.
- Generative Design- und Simulationssoftware: Generatives Design optimiert die Flaschengeometrie hinsichtlich Stabilität, geringem Gewicht und Ästhetik. Fortschrittliche Simulationssoftware wie NOGRID pointsBlow ermöglicht die 3D-Simulation von Glasformprozessen (BB, PB, NNPB), optimiert das Design und reduziert kostspielige Versuche. ELFEN Glass Design 3D (gd3D) unterstützt zudem Design, Produktion und Qualitätskontrolle.
- Beschleunigtes Prototyping: Hersteller investieren in flexible Systeme für eine schnellere Prototypenentwicklung. Die Entwicklungsmaschine der Ardagh Group simuliert Fertigungsbedingungen und integriert Designmerkmale wie Texturen und Prägungen, wodurch die Vorlaufzeiten für neue Produkte um 30 % verkürzt werden.

2.2. Materialauswahl und Innovation
Über das Design hinaus geben die Hersteller bei der Materialauswahl Anweisungen und berücksichtigen dabei Kosten, Leistung, Nachhaltigkeit und regulatorische Anforderungen, einschließlich Optionen für Leichtglas oder Recyclingglas.
- Ultraleichtes Glas: Ultraleichtes Glas ist eine Schlüsselinnovation, die die Nachhaltigkeit verbessert und Transportkosten senkt. Ardagh produziert sehr leichte Bier-, Spirituosen- und Weinflaschen. Vetropacks Echovai und Wiegand-Glas' Eco2Bottle sind Beispiele für Flaschen, die Materialverbrauch und Emissionen reduzieren. KI-gestützte Algorithmen tragen ebenfalls zur Gewichtsreduzierung bei.
- Recyceltes Glas (Scherbe): Umweltfreundliche Designs setzen auf einen hohen Anteil an Recyclingglas (Scherben). Scherben schonen Rohstoffe, reduzieren den Energieverbrauch und senken die CO₂-Emissionen. WILD® – Message in a Bottle produziert Flaschen aus 100 % Recyclingglas.
- Intelligente Materialien und Beschichtungen: Intelligente Technologien in der Glasverpackung halten Einzug, darunter Sensoren für Echtzeit-Inhaltsinformationen und NFC-Tags zur Echtheitsprüfung. Verbesserte Barrierebeschichtungen, wie z. B. Clean Barrier Bottles, verhindern Bakterienwachstum und schützen den Inhalt.
- Neuartige Glaszusammensetzungen: Neuartige Glaszusammensetzungen zielen auf spezifische Eigenschaften ab, wie z. B. präzise Oxidformeln für Leichtbaumaterialien. Ultradünnes Glas (≤ 0,4 mm) wird ebenfalls für die Miniaturisierung, schlanke Formate oder flexible Anwendungen entwickelt, wie z. B. SCHOTT AS 87 eco und Corning® Gorilla® Glass.
Trotz Verbesserungen durch KI und generative Layouts bleiben professionelle Designer unverzichtbar. KI generiert zwar Standards, stößt aber bei Fertigungsherausforderungen, Kosten-Nutzen-Verhältnis, struktureller Integrität, Kappenlayout, Toleranzen, Gewichtsverteilung und Ergonomie an ihre Grenzen. Erfahrene Designer schließen die Lücke zwischen Innovation und fertigungstechnischer Machbarkeit.
3. Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und Qualitätssicherung
Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und eine erstklassige Garantie sind bei der Glasflaschenproduktion, insbesondere für globale Märkte, unerlässlich. Hersteller spielen eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Kriminalität und der Gewährleistung von Materialsicherheit und Produktintegrität.
3.1. Globale Regulierungslandschaft
Die Vorschriften für Glasverpackungen variieren weltweit erheblich und erfordern umfassendes Know-how für die Erschließung globaler Märkte. Zu den Unterschieden gehören EU-Umweltauflagen und US-amerikanische FDA-Sicherheitsprotokolle.
- Wichtige Vorschriften und Normen:
- EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWD) und vorgeschlagene Verordnung (PPWR): Die EU-Richtlinie zur Herstellung und Wiederverwendbarkeit von Glas (PPWD) legt Wert auf die Recyclingfähigkeit und Wiederverwendbarkeit von Glas und setzt ehrgeizige Recyclingziele (75 Gewichtsprozent). Zudem fördert sie die Gestaltung von wiederverwendbaren Verpackungen und eine standardisierte Kennzeichnung. Die vorgeschlagene Richtlinie zur Herstellung und Wiederverwendbarkeit von Glas (PPWR) strebt harmonisierte Wiederverwendungsstrukturen und obligatorische Pfandsysteme an und verlangt, dass alle EU-Verpackungen bis 2030 recyclingfähig gestaltet sein müssen. Die Branche setzt sich für stoffspezifische Abfallvermeidungsziele innerhalb der PPWR ein.
- US-amerikanische FDA-Vorschriften: Die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) reguliert Lebensmittelverpackungen streng. Zugelassene Glasbehälter müssen die Migration schädlicher Chemikalien verhindern und die Anforderungen an Stahlfestigkeit, Auslaugbarkeit und Wärmebeständigkeit gemäß 21 CFR erfüllen. Glas gilt allgemein als sicher (GRAS) für den Lebensmittelkontakt.
- Gesetzgebung zu Schadstoffen in Verpackungen: Viele US-amerikanische Landesgesetze, die dem Model Toxics in Packaging Legislation (Modellgesetzgebung zu Schadstoffen in Verpackungen) entsprechen, beschränken die absichtliche Verwendung von Schwermetallen (Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom) und begrenzen die unbeabsichtigte Konzentration auf 100 ppm. TPCH legt Standards für verglaste Etiketten auf Glas/Keramik fest, einschließlich Anforderungen an die Auslaugbarkeit und die Metallkonzentration.
- Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit: Die Einhaltung der Vorschriften umfasst die Kennzeichnung (Nettoinhalt, Hersteller, Materialangaben). Die Rückverfolgbarkeit ist ein zunehmend wichtiger Faktor, insbesondere angesichts der neuen FDA-Richtlinien.
Die Einhaltung globaler Verpackungsvorschriften steht aufgrund mangelnder Harmonisierung zwischen Ländern und Regionen, insbesondere bei Kennzeichnung und Recycling, vor großen Herausforderungen. Verstöße können Bußgelder, Verzögerungen, Rückrufaktionen und Reputationsschäden nach sich ziehen.
3.2. Rolle des Herstellers bei der Qualitätssicherung
Die Hersteller setzen im Laufe der Produktion robuste und effektive Kontrollsysteme und Zertifizierungen für Produktsicherheit und -integrität um.
- Zertifizierungen:
- BRCGS-Globalstandard für Verpackungsmaterialien: Ein weltweit anerkannter Trend für sichere Verpackungen, Qualitätskontrolle und Einhaltung strafrechtlicher Vorschriften, der bei Herstellern und Einzelhändlern weit verbreitet ist.
- FSSC 22000-Zertifizierung: Ein GFSI-konformes Lebensmittelsicherheitssystem für Primär- und Sekundärverpackungen von Lebensmitteln, das die Gefahrenbewertung in ein Lebensmittelsicherheitsmanagementsystem (FSMS) integriert, das hauptsächlich auf ISO 22000 und PRPs basiert. Graham Packaging hat es zur Ergänzung der bestehenden ISO-Systeme übernommen.
- ISO 9001: Ein weltweit anerkannter Maßstab für zufriedenstellende Managementsysteme, der das Engagement für leistungsstarke Prozesse und überdurchschnittliche Standards demonstriert.
- Strenge Qualitätskontrollprotokolle: Das Qualitätsmanagement umfasst sorgfältige Inspektionen und Prüfungen in verschiedenen Phasen:
- Rohmaterialprüfung: Die eingehenden Rohstoffe (Quarzsand, Soda, Kalkstein, Scherben) werden auf Reinheit, Partikelgröße und chemische Zusammensetzung geprüft.
- Prozesskontrolle der Formgebung: Automatisierte Strukturen überwachen kontinuierlich die Flaschenqualität während des Formgebungsprozesses und erkennen Abweichungen in Echtzeit.
- Glühen: Nach dem Formen werden die Flaschen einer kontrollierten Temperung unterzogen, um innere Spannungen abzubauen und das Glas zu stärken, wodurch ein Bruch verhindert wird.
- Sichtprüfung: Durch umfassende Sichtprüfungen werden Mängel wie Blasen, Risse, Steine und Oberflächenunregelmäßigkeiten aufgedeckt.
- Dimensionsprüfung: Die fertigen Flaschen werden präzise auf ihre genauen Abmessungen hin vermessen: Öffnungsdurchmesser, Öffnungsdurchmesser, Durchmesser und Flaschenhals.
- Schwermetall- und Auslaugungsprüfung: Die Hersteller gewährleisten die Einhaltung der Schwermetallvorschriften. Glas ist im Allgemeinen stabil und weist eine geringe Freisetzung toxischer Stoffe auf. Dennoch erfordern extrahierbare und auslaugbare Stoffe eine sorgfältige, risikobasierte Bewertung unter Berücksichtigung der Glaszusammensetzung, der Arzneimittelformulierung und des Verarbeitungsprozesses. Detaillierte Prozessinformationen sind unerlässlich.

3.3. Blockchain für mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit
Die Blockchain-Technologie etabliert sich, um die Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Leistungsfähigkeit der Verpackungslieferkette zu verbessern. Sie stellt eine unveränderliche Datei von der Rohstoffbeschaffung bis zur Auslieferung bereit und verbessert so die Echtzeit-Transparenz der Lieferkette für alle Beteiligten.
Blockchain-basierte Verpackungen bekämpfen Produktfälschungen durch verifizierbare digitale Identitäten. Intelligente Verträge automatisieren Lieferkettenprozesse wie Zahlungen und Compliance. Blockchain integriert sich zudem in Nachhaltigkeitskonzepte und ermöglicht es Kunden, ihren CO₂-Fußabdruck und ethisch einwandfreie Beschaffung nachzuweisen. Sie verbessert die Rückverfolgbarkeit gemäß FDA-Richtlinien durch unveränderliche Daten, Echtzeitinformationen und Automatisierung.
4. Skalierbare Produktion und Optimierung der Lieferkette
Die Massenproduktion ab Prototypen erfordert ausgefeilte, skalierbare Fertigungsprozesse und optimierte Lieferketten. Glasflaschenhersteller nutzen überlegene Methoden und Technologien für eine effiziente Massenproduktion und einen zuverlässigen weltweiten Transport.
4.1. Integration von schlanker Produktion und Industrie 4.0
Moderne Zentren wie Daxin Glass Bottles nutzen schlanke Produktionsprozesse und überlegene Anlagen für eine gleichbleibende, hochwertige Produktion. Der Kernprozess umfasst das Mischen von Rohstoffen (Sand, Soda, Kalkstein, Scherben), das Schmelzen bei ca. 1600 °C und das anschließende Formen des geschmolzenen Glases zu Flaschen durch Blasen oder Pressen.
Die Industrie setzt rasant auf Industrie 4.0 und schafft durch Digitalisierung und vernetzte Wertschöpfungsketten „intelligente Fabriken“, darunter automatisierte Flaschenherstellung und Infrarotdetektion. Automatisierung begegnet dem Arbeitskräftemangel, sichert eine kontinuierliche und gleichbleibende Qualität und reduziert das Verletzungsrisiko. „Lichtlose“ Fabriken mit selbstjustierenden Maschinen sind heute realisierbar.
- Wichtige Anwendungsbereiche der Industrie 4.0:
- Digitalisierte Produktion: Die Prozesse werden zunehmend papierarm bzw. papierlos, mit Echtzeit-Datenmonitoren an den Arbeitsplätzen, was die Transparenz und Qualitätskontrolle erhöht.
- Lasertechnologie: Wird für hochwertige Gravuren, Schneidearbeiten, Bohrarbeiten und Kantenglättung eingesetzt; die verbesserte Software erhöht die Geschwindigkeit.
- Intelligente Kommunikation: Industrie 4.0 zeichnet sich durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Maschinen, Werkstücken, Menschen und Software aus. Die A+W-Steuerungssoftware vernetzt Maschinen vom Zuschnitt bis zum Versand und generiert Daten zur Auswertung.
- Standardisierte Datenplattformen: Die Branche benötigt standardisierte Datenplattformen, um Maschinendaten für umfassende Informationen und Produktionsoptimierung zu kombinieren. A+W IoT Smart Trace ist ein Beispiel dafür.
- Robotik: Roboter handhaben zerbrechliches Glas präzise, schnell und zuverlässig. Robotergestützte Depalettiersysteme minimieren Bruch, erhöhen den Durchsatz und passen sich verschiedenen Flaschen-/Palettenkonfigurationen an. QComp Technologies optimiert Prozesse mit bildgesteuerter Robotik und fortschrittlicher Inspektion.
Trotz der Vorteile steht die konservative Glasindustrie vor der Herausforderung, Investitionen in Industrie 4.0 zu rechtfertigen. Hochpreisige Hersteller investieren jedoch stark in Datenanalysen und erkennen datengestützte Rechtfertigungen.
4.2. Optimierung und Resilienz der Lieferkette
Ein effizientes Lieferkettenmanagement ist von entscheidender Bedeutung für einen zeitnahen und kostengünstigen Versand, insbesondere im Hinblick auf strategische Lagerhaltung, optimierte Logistik und hohe Widerstandsfähigkeit.
- Bestandsmanagement und Logistik:
- Lieferantengesteuerte Bestände (VMI) und Just-in-Time (JIT): Hersteller bieten VMI (Vehicle Manufacturing Infrastructure) an, das die Lagerauffüllung automatisiert, um die Sportkosten zu senken und den Geldfluss zu verbessern. JIT (Just-in-Time) reduziert Abfall und spart Gebühren, erfordert jedoch robuste Unterstützung und einen reibungslosen Datenaustausch.
- Pünktliche Lieferung: Unternehmen legen großen Wert auf pünktliche Lieferungen (z. B. 99 %) und Know-how in der Bestands- und Lieferkettenoptimierung.
- Rohstoffbeschaffung: Die Herstellung von Glasflaschen basiert auf Siliziumdioxid, Soda und Kalkstein. Die ungleichmäßige Materialverteilung bestimmt den Standort des Produktionszentrums.
- Resilienz der Lieferkette: Globale Ereignisse (geopolitische Spannungen, Pandemien) unterstreichen die dringende Notwendigkeit resilienter Lieferketten und verlagern den Fokus von kostengünstigen hin zu zuverlässigen Lieferketten.
- Strategien zur Stärkung der Resilienz:
- Vertikale Integration und Nearshoring: Unternehmen suchen nach Zuverlässigkeit durch vertikale Integration und Nearshoring (z. B. nach Deutschland, Kanada, Mexiko), wodurch die Abhängigkeit von entfernten/risikoreichen Regionen verringert wird.
- Modulare Fertigung: Verbessert die Robustheit der Lieferkette durch Diversifizierung der Fertigung und Verringerung der Abhängigkeit von Alleinlieferanten.
- Prädiktive Analytik und KI: KI-optimiertes Lieferkettenmanagement steigert die Produktionseffizienz und minimiert Materialverluste. Prädiktive Modellierung, insbesondere mithilfe von LSTM-Netzwerken, verbessert die Genauigkeit von Nachfrageprognosen und optimiert so Lagerbestand und Produktion. Maschinelles Lernen übertrifft traditionelle Prognosemethoden und führt zu einer besseren Planung. PT XYZ erreichte beispielsweise mit RNN eine Genauigkeit von 99,47 % bei der Absatzprognose für Teeglasflaschen und reduzierte die Fehler um 14,72 %. Diese Methoden liefern schnelles Feedback für die Marktanpassung.
- Optimierungsmodelle: Komplexe Modelle maximieren die Bedarfsdeckung in der Glasbehälterproduktion unter Berücksichtigung von Einschränkungen wie begrenzten Produktwechseln und minimalen Maschinenlaufzeiten.
Für den globalen Markt für Glasverpackungen wird ein deutliches Wachstum prognostiziert, angetrieben durch die Nachfrage nach nachhaltigen und hochwertigen Verpackungen. Dieses Wachstum sowie geopolitische Veränderungen unterstreichen die Bedeutung agiler, widerstandsfähiger und technologisch fortschrittlicher Lieferketten für YEBODA und andere führende Hersteller.

5. Partnerschaft nach der Markteinführung und kontinuierliche Verbesserung
Die Beziehung zwischen Marke und Hersteller reicht über die Markteinführung hinaus. Partnerschaftliche Zusammenarbeit nach der Markteinführung und kontinuierliche Verbesserung sind entscheidend für nachhaltigen Markterfolg, die Anpassung an sich wandelnde Verbraucherbedürfnisse und die Integration von Feedback für zukünftige Produktverbesserungen.
5.1. Leistungsüberwachung und Feedbackintegration
Hersteller bieten kontinuierliche Unterstützung durch die Überwachung der Effizienz von Verpackungslinien und der Bruchkosten, um eine optimale Gesamtleistung zu gewährleisten. Dies beinhaltet die Überwachung von KPIs (Abfüllung, Verschließen, Etikettierung, Transport), um Engpässe oder Entwicklungsbereiche zu erkennen.
Hersteller integrieren Marktkommentare aus Kundenbefragungen, Erkenntnisse von Einzelhändlern und Umsatzdaten. Dieser umfassende Prozess hilft, Optionen zu erkennen, aktuelle internationale Verpackungsprobleme zu identifizieren und die Marktakzeptanz einzuschätzen. Dieser datenbasierte Ansatz ist unerlässlich für fundierte Entscheidungen.
5.2. Agile Anpassungen und Initiativen zur kontinuierlichen Verbesserung
Auf Basis der Gesamtleistungsüberwachung und der Markterkenntnisse nehmen die Hersteller flexible Anpassungen an den Verpackungslösungen vor, beispielsweise durch die Bearbeitung von Designs, die Optimierung der Palettierung oder die Verbesserung der Etikettenhaftung, um den Markterfolg zu steigern.
Kontinuierliche Verbesserung ist ein Kernbestandteil des Supports für Einreichungs- und Veröffentlichungsprozesse, mit folgendem Schwerpunkt:
- Kostenreduzierung: Die Hersteller optimieren die Fertigung und die Stoffnutzung, um die Kosten zu senken, ohne dabei den Tragekomfort zu beeinträchtigen.
- Verbesserungen der Nachhaltigkeit: Dies beinhaltet die Erforschung alternativer Materialien, die Optimierung der Produktion hinsichtlich Energieeffizienz und die Anwendung fortschrittlicher Leichtbaustrategien. Die Gewichtsreduzierung, also die Verringerung des Flaschengewichts bei gleichzeitiger Beibehaltung der Energieeffizienz, ist ein zentraler Ansatz, der mithilfe fortschrittlicher Modellierung und Materialtechnologie erreicht wird.
- Anpassung an sich wandelnde Verbraucherpräferenzen: Da sich die Marktentwicklungen verändern, passen die Hersteller die Verpackungen an neue ästhetische Wünsche, praktische Notwendigkeiten oder Nachhaltigkeitserwartungen an.
5.3. Erweiterte Datenanalyse und digitale Zwillinge
Fortschrittliche Hersteller nutzen IoT-Sensoren entlang der Verpackungskette, um Echtzeitinformationen (Temperatur, Spannung, Vibration) zu erfassen. Diese detaillierten Daten werden analysiert, um Probleme zu erkennen, Fehler vorherzusehen und die Leistung zu optimieren.
Digitale Zwillinge gewinnen in der Glasverpackungsbranche zunehmend an Bedeutung: Digitale Modelle simulieren das Verhalten von Verpackungen unter realen Bedingungen. Sie prognostizieren das Verhalten von Verpackungen unter verschiedenen Bedingungen und ermöglichen so proaktive Anpassungen hinsichtlich Stabilität, Abfallreduzierung und optimierter Produktgestaltung. Datenbasierte Optimierungen, die auf Bruchmustern oder Leistungskennzahlen beruhen, können zu grundlegenden Änderungen der Flaschenform oder der Schutzbeschichtung führen.
5.4. Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) und Zusammenarbeit
Neben der Produktleistung entwickeln einige Hersteller im Rahmen von EPR-Projekten Rücknahme- und Recyclingprogramme. Ziel dieser Programme ist es, die Recyclinggebühren zu erhöhen und die Umweltbelastung durch Glasverpackungen zu verringern, um so eine Kreislaufwirtschaft zu fördern.
Erfolgreiches Monitoring und die Optimierung nach der Produkteinführung basieren auf enger Zusammenarbeit und starken Partnerschaften, die sich auch auf Logistikdienstleister und Einzelhändler erstrecken. Der Austausch von Daten und Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette führt zu effektiven Lösungen und nachhaltigem Markterfolg. Hersteller investieren zudem in fortschrittliche Prüfsysteme (digitale Sichtprüfung, nicht-negative Prüfung), um kleinere Mängel frühzeitig zu erkennen. Erweiterte Individualisierungsmöglichkeiten (Formen, Prägungen, Etikettierung) helfen Herstellern, sich vom Wettbewerb abzuheben.





